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Geschichte des Ortes und der Pfarrkirche
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Advent: Der Retter kommt

Mit der Adventszeit beginnt das Kirchenjahr. Das alte Kirchenjahr verging mit der Erinnerung an Kriege und Tote. Das neue beginnt mit Warten. Mit geschäftigem Warten: Wer kennt es nicht, das Backen, Putzen, Geschenke besorgen, das Proben für Aufführungen mit dem Chor oder Kindergarten, die Sammelaktionen, das Bummeln über Weihnachtsmärkte und vielleicht auch Vorbereitungen für einen kurzen Urlaub. Die Wochen bis zum Weihnachtsfest sind voller Spannung und Inhalt. Neben der Passionszeit ist die Adventszeit eine der beiden traditionellen Fastenzeiten: Vor dem großen Fest bereitete man sich innerlich vor durch Verzicht - und freute sich an jedem Sonntag um so mehr über den auferstandenen Herrn. Damit gestaltet die Kirche den großen Gegensatz, der in Johann Sebastian Bach's Oratorium in einem Duett gesungen wird:

- "Ach, wann wird die Zeit erscheinen, wann kommt der Trost der Seinen?"

- "Schweigt ! Er ist schon wirklich hier! "

Typische Texte für diese Zeit stehen im ersten Kapitel des Lukasevangeliums. Gottes Ankunft in dieser Welt ist wunderbar und hat starke Folgen. Maria singt: "Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen". Das Kind, das sie in einem fremden Stall gebären wird, wird später gekreuzigt werden. In der Adventszeit gestaltet die Kirche die Zeit bis zu seinem Geburtstagsfest mit Kerzen, mit Andachten und mit Warten. Mit geschäftigem Warten.

(Nils Kahl)

 

Passion: Das Leben ist ein Wandern

Als Gott die Sklaven befreite, waren sie noch lange nicht am Ziel.

Das rote Meer teilte sich, Pharaos Macht versank, aber die Erinnerung an die alten Zeiten nicht. Wie oft musste sich Moses in den darauf folgenden 40 Jahren anhören: "Wären wir doch bei den Fleischtöpfen geblieben"...
Die Vergangenheit erschien als das Bessere (Da weiß man wenigstens, woran man ist!) - die Zukunft macht Angst. Schade eigentlich.

In der Wüste hatte das Volk Gelegenheit, Gott kennen zu lernen. Nicht nur die zehn Gebote, auch die Wachteln vom Himmel und das Brot aus dem Tau. Die Feuersäule des Nachts und die Wolkensäule am Tag. Wo es keine Ablenkung gab, fanden sie sich selbst.

Die Kreuzigung Jesu geschah am "Tag vor dem (Passah-)Fest", als sich die Leute an den Auszug aus Ägypten erinnerten. Sie dachten an die Wüstenwanderung und das verhießene Land, "in welchem Milch und Honig fließen".

An Ostern feiern wir den Sieg des Lebens über den Tod. In der Passionszeit, den Tagen zwischen Aschermittwoch und Karsamstag, können wir uns darauf vorbereiten. Eine 40-tägige Zeit der bewußten Absage an Lärm, Ablenkung und Alltag - die jede(r) auf eine andere Art und Weise feiern kann (7 Wochen ohne Fernsehen / Alkohol / Süßigkeiten / ... / ... / oder Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster'Geiz') - so gehen Christen traditionell "durch die Wüste", um das gelobte Land, das Leben selbst immer wieder neu zu finden. Wir sind nicht allein.

Gottesdienste

Sonntag, 21.10.18

10.30 Uhr Gottesdienst (Nils Kahl) in der Pfarrkirche

Sonntag, 28.10.18

10.30 Uhr Gottesdienst (Pfrn. Hankel) in der Pfarrkirche

Sonntag, 04.11.18

10.30 Uhr Gottesdienst (Pfrn. Hankel) in der Pfarrkirche

Sonntag, 11.11.18

10.30 Uhr Gottesdienst (Vikar C. Stiller) in der Pfarrkirche

Sonntag, 18.11.18

10.30 Uhr Gottesdienst zum Volkstrauertag mit Chor „Liederkranz“

(Pfrn. Hankel) in der Pfarrkirche

 

 

 

 

 

 

 

 


Gemeindebüro

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Pfarrerin C. Hankel

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