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Geschichte des Ortes und der Pfarrkirche
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Hausgottesdienst am 17.01.21

Hausgottesdienst am Zweiten Sonntag nach Epiphanias,

17. Januar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Johanniter-Gemeinde,

angesichts der weiter hohen Infektionszahlen:

Ein Lesegottesdienst ist auch eine Möglichkeit, Gottesdienst zu feiern!

Gottesdienst zu Hause

Im Folgenden finden Sie für kommenden Sonntag eine Anleitung, wie Sie zu

Hause allein, zu zweit, in der Familie oder in kleiner Runde am kommenden

Sonntag Gottesdienst feiern können.

Selbstverständlich: fühlen Sie sich völlig frei, den Gottesdienst auch einfach nur

zu lesen, oder nur die Predigt, oder nur die Gebete …

Vorbereitung

Die Vorbereitung ist und bleibt überschaubar: Zünden Sie eine Kerze an, da wo

Sie sich zum Gottesdienst versammeln (und denken Sie daran, die Kerze am

Ende auch wieder zu löschen!). Möglicherweise haben Sie eine Bibel im Haus,

dann legen Sie sie aufgeschlagen daneben. Auch ein Blumenstrauß darf gerne

zum Einsatz kommen.

Alle Texte der Lesungen und Lieder habe ich abgedruckt. Falls Sie eine Bibel

zur Hand haben, können Sie gerne auch aus der Bibel lesen. Meine Liedauswahl

ist ein Vorschlag, Sie können auch andere Lieder singen. Alternativ können Sie

die Liedtexte auch lesen.

Musik am Anfang und Ende richten Sie nach Ihrem Geschmack ein.

So sind wir verbunden durch das Band des Glaubens auch in ungewöhnlichen

Zeiten.

Einen gesegneten Gottesdienst wünscht

aus dem Geistlichen Zentrum der Johanniter in Nieder-Weisel

Jörg Fröhlich, Pfarrer

Andacht zum 10.01.21

Andacht zum 10.1.2021

Erster Sonntag nach Epiphanias

„Licht vom Licht“

 

(Mein Vorschlag: eine Kerze anzünden, zur Ruhe kommen, laut lesen, anderen Anwesenden oder sich selbst)

 

Im Namen Gottes:

Gott - Anfang und Ende

Jesus Christus - Licht in der Finsternis.

Heiliger Geist - Ermutigung und Hoffnung.

Amen.

 

Psalm 97

Gott ist in allem und überall zu finden

Darüber freue sich das Erdreich!

Wenn auch Wolken und Dunkel

das göttliche Antlitz verhüllen,

so ist es doch auf Gerechtigkeit und Recht erbaut.

Mit Feuersglut bahnt es sich seinen Weg,

vertilgt, was Leben zerstört.

Wie Blitze erleuchtet es den Erdkreis,

das Erdreich sieht es und erschrickt.

Berge schmelzen wie Wachs,

wenn das Antlitz Gottes hervortritt.

Der Himmel verkündet die Gerechtigkeit,

alle Völker werden sehend.

Die Töchter Juda freuen sich,

weil Gottes Gerechtigkeit sichtbar wird,

und Zion ist froh.

Die Gerechtigkeit suchen,

werden Freude im Herzen haben

und das Licht immer wieder sehen.

(Edith Unrath-Dörsam aus: der gottesdienst – liturgische Texte in gerechter Sprache,

Band 3: Die Psalmen, Hrsg: Erhard Domay / Hanne Köhler, S.412, Gütersloher Verlagshaus, 1998)

 

Gebet zum Tage:

Du Gott, voller Barmherzigkeit,

ich danke dir für das Licht des Tages nach der Dunkelheit der Nacht,

ich danke dir, dass du uns dein Licht schenkst gegen die Dunkelheiten des Lebens.

Wir sind jetzt versammelt in deinem Namen.

Lass uns hier und jetzt die Heiligkeit deiner Nähe spüren,

gib uns die Gewissheit, dass du uns berühren willst.

Sei du mit deiner heiligen Geistkraft jetzt mitten unter uns.

Das bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

 

Ansprache zum Lied Evangelisches Gesangbuch 74

Du Morgenstern, du Licht vom Licht,

das durch die Finsternisse bricht,

du gingst vor aller Zeiten Lauf

in unerschaffner Klarheit auf.

 

Dieses Lied, liebe Gemeinde, hätte ich gern gesungen mit Ihnen im Gottesdienst. Noch immer ist es nicht möglich: in der Kirche miteinander zu beten und zu singen, die Gemeinschaft zu erfahren, die uns stärken kann in diesen schwierigen, unsicheren Zeiten.

Du Morgenstern, du Licht vom Licht!

Gestern war ich mit meinem Mann auf einem Spaziergang unterwegs im Schnee um den Hesselsberg bei Bodenrod. Und tatsächlich nach einer Woche grau und trüben Wetters, brach die Sonne durch die Wolken. Wenn auch nur für ein paar Minuten. Licht vom Licht, das durch die Finsternisse bricht. Das tat gut!

Es zu erleben und mich daran zu erinnern, dass das Licht, das mit Jesus dem Christus in die Welt gekommen ist, schon vor aller Zeiten Lauf aufgegangen ist. Und die tiefsten Dunkelheiten erhellen kann. Auch jetzt! Gerade jetzt!

Eine gute Freundin und Kollegin, Sabine Müller-Langsdorf, hat in ihrem Zuspruch am Morgen in der vergangenen Woche das Lied von Johann Gottfried Herder zum Thema genommen. (Nachzuhören auf HR 2 podcast Zuspruch am Morgen) Wie viel Zuspruch und Trost stecken in den Worten. Wie viel Weihnachtliches, ohne das die bekannten Worte auftauchen vom Kind in der Krippe.

Es ist der Morgenstern, der den Weisen aus dem Orient Orientierung gab. Der Morgenstern, der am noch dunklen Nachthimmel aufleuchtet und den Morgen ankündigt. Das Licht, das hinein scheint in die Finsternis der Unsicherheit und Bedrängnis, in die Dunkelheit der Sorge um Gesundheit und um bedrohte Existenz, in das Gefühl der Erstarrung und Lähmung; wie kann das alles wieder anders werden? Wann bekomme ich mein Leben wieder zurück? Das Gewohnte? Was gibt mir Halt?

Johann Gottfried Herder lenkt den Blick in der 2. Strophe auf den Lebensquell und schon auf das, was wir an Ostern feiern:

Du Lebensquell, wir danken dir,

auf dich, Lebend’ger, hoffen wir;

denn du durchdrangst des Todes Nacht,

hast Sieg und Leben uns gebracht.

Jesus war kein strahlender Held, keiner, der mit Gewalt den Sieg gebracht hat, der auf der Seite der Gewinner war. Die unscheinbare Geburt im Stall, die Flucht vor der Herrschermacht nach Ägypten, das einfache Leben als Zimmermann und dann ohne festes Einkommen angewiesen auf die Hilfe derer, denen er begegnete: Sein Leben und Wirken fanden das Ende in Verfolgung und Folter, Verurteilung und Tod am Kreuz. Und doch durchdrang er des Todes Nacht und wurde der Lebendige, Lebensquell, aus der ich schöpfen kann. Die Frage ist: rechne ich damit? Vertraue ich darauf, dass diese ewige Wahrheit Bestand hat, trotz alledem? Dass ich auch jetzt im trüben Januar des Jahres 2021 nicht allein bin, dass die Gotterkenntnis in Jesus dem Christus weiter gilt und wirken will? So wie es in der nächsten Strophe heißt:

Du ew‘ge Wahrheit, Gottes Bild,

der du den Vater uns enthüllt,

Hausgottesdienst am Zweiten Sonntag nach Epiphanias,

17. Januar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Johanniter-Gemeinde,

angesichts der weiter hohen Infektionszahlen:

Ein Lesegottesdienst ist auch eine Möglichkeit, Gottesdienst zu feiern!

Gottesdienst zu Hause

Im Folgenden finden Sie für kommenden Sonntag eine Anleitung, wie Sie zu

Hause allein, zu zweit, in der Familie oder in kleiner Runde am kommenden

Sonntag Gottesdienst feiern können.

Selbstverständlich: fühlen Sie sich völlig frei, den Gottesdienst auch einfach nur

zu lesen, oder nur die Predigt, oder nur die Gebete …

Vorbereitung

Die Vorbereitung ist und bleibt überschaubar: Zünden Sie eine Kerze an, da wo

Sie sich zum Gottesdienst versammeln (und denken Sie daran, die Kerze am

Ende auch wieder zu löschen!). Möglicherweise haben Sie eine Bibel im Haus,

dann legen Sie sie aufgeschlagen daneben. Auch ein Blumenstrauß darf gerne

zum Einsatz kommen.

Alle Texte der Lesungen und Lieder habe ich abgedruckt. Falls Sie eine Bibel

zur Hand haben, können Sie gerne auch aus der Bibel lesen. Meine Liedauswahl

ist ein Vorschlag, Sie können auch andere Lieder singen. Alternativ können Sie

die Liedtexte auch lesen.

Musik am Anfang und Ende richten Sie nach Ihrem Geschmack ein.

So sind wir verbunden durch das Band des Glaubens auch in ungewöhnlichen

Zeiten.

Einen gesegneten Gottesdienst wünscht

aus dem Geistlichen Zentrum der Johanniter in Nieder-Weisel

Jörg Fröhlich, Pfarrer

Christen feiern sonntags

Die sonntägliche Feier, auf Deutsch Gottesdienst genannt, ist der regelmäßige Treffpunkt der christlichen Gemeinde. Jede(r) ist dazu eingeladen. In ihr wird immer wieder auf's Neue das Kunststück gelebt, eine sehr alte Überlieferung mit Leben zu füllen.

Der Ablauf dieser Feier ist einerseits in jeder Gemeinde ein wenig anders, was mit der Geschichte zusammenhängt, andererseits gehen alle Gottesdienstordnungen auf die gemeinsame Wurzel der jüdisch-christlichen Überlieferung zurück: Auch Jesus schon lobte Gott mit Psalmengebet, klagte und bat im Wechselgesang oder hörte auf die Auslegung der Bibel. 

Evangelische Gottesdienste sind in der Regel 'Wortgottesdienste', in denen die Predigt im Mittelpunkt steht. Viele kommen vor allem, um die Predigt zu hören, und sich später darüber auszutauschen. Das heilige Abendmahl wird in unserer Gemeinde am ersten Weihnachtsfeiertag, an Palmsonntag und Karfreitag, zur Konfirmation, an Pfingsten, am Buß- und Bettag und an besonderen Gottesdiensten, etwa für Angehörige Verstorbener, gefeiert. Manchmal, zum Beispiel am Ostermorgen und zu Erntedank, feiern wir ein Agapemahl mit Brot und Trauben in unserem Gottesdienst. Zum Abendmahl sind alle Christen eingeladen, denn Jesus selbst lädt dazu ein. Unsere Kirche feiert es in der Konfirmationsfeier zum ersten Mal mit jungen Leuten, die im Konfirmandenunterricht Gelegenheit hatten, christliches Leben und christliche Lehre kennen zu lernen.

Abgesehen davon, daß nur zu besonderen Festen das Abendmahl gefeiert wird, entspricht der Ablauf des gewöhnlichen Sonntagsgottesdienstes der (deutschen) Messe, welche auf eine lange Geschichte zurückblickt und in allen christlichen Konfessionen bekannt ist. Dieser Ablauf, auch Liturgie genannt, ist Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterim nächsten Abschnitt beschrieben:

 

Gottesdienste

Sonntag, 20.12.20

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche!

Die Kirche ist von 10-11 Uhr offen für Stille und Gebet!!!

Sonntag, 03.01.21

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche – Nieder-Weisel

Sonntag, 10.01.21

10.30 Uhr Gottesdienst (Pfrn. Hankel)( mit anschl. Gemeindeversammlung?) in der Pfarrkirche – noch unter Vorbehalt!!!

 


Gemeindebüro

Sprechzeiten der Pfarrerin:
Dienstag: 9.30 - 11.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Öffnungszeiten des Gemeindebüros:
Di und Fr
9.00 bis 13.00 Uhr

Tel.: (0 60 33) 25 45

E-Mail Kontakt zum Gemeindebüro

Pfarrerin C. Hankel

Pfarrerin Cornelia Hankel


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