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Geschichte des Ortes und der Pfarrkirche
Gottesdienste

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Kirchliche Nachrichten vom 20.06.21-27.06.21

Sonntag, 20.06.21

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche! Die Aktion „Andacht-mobil“ ist eingestellt worden, weil wieder Gottesdienste in der Pfarrkirche oder auf dem Kirchplatz gefeiert werden. Wer nicht kommen kann und gern eine Andacht zu diesen Gottesdiensten haben möchte, kann sich im Pfarramt melden (06033- 2545) oder eine Mail schreiben (kirchengemeinde.nieder-weisel@web.de).

 

Dienstag, 22.06.21

keine Sprechstunde im Pfarramt

 

Samstag, 26.06.21

10-ca 12.30 Uhr Konfi-Samstag zur Vorbereitung des Vorstellungsgottesdienstes

 

Sonntag, 27.06.21

10.30 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Pfarrkirche oder auf dem Kirchplatz (Pfrin Hankel und Vikarin Großpersky), vor allem für die Familien der Konfis und auch für interessierte Gemeindeglieder. Für einen besseren Überblick bitten wir um Anmeldung und weisen auf die Maskenpflicht und Hygienebestimmungen hin.

Kollekte: Für die Stiftung „Christen helfen“ in Frankfurt

 

Am 19. Und 20.Mai ist das Pfarramt nicht besetzt. Die Vertretung hat Pfr. Udo Neuse aus dem Kirchspiel Münster, Tel 06033 15369.

 

Samstag, 05.06.21

10.00 Uhr Gottesdienst zur Taufe (Pfrn. Hankel) in der Pfarrkirche; nur für die Familie

 

Sonntag, 06.06.21

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche

 

Dienstag, 08.06.21

9.30-11.00 Uhr telefonische Sprechstunde im Pfarramt

 

Samstag, 12.06.21

10-15 Uhr Konfirmandentag

 

Sonntag, 13.06.21

10.30 Uhr Gottesdienst zur Kirchenvorstandswahl (Pfrn. Hankel) voraussichtlich in der Pfarrkirche

Kollekte: Für die Arbeit des Ökumenischen Rates der Kirchen

Abgabe der Wahlbriefe zur Kirchenvorstandswahl bis 18 Uhr im Briefkasten des Pfarramtes.

Öffentliche Auszählung ab 18 Uhr im Gemeindesaal unter Hygiene Bedingungen durch den Wahlvorstand.

 

 

 

Sonntag, 23.05.21

11.00 Uhr Andacht zu Pfingsten (Pfrin Hankel und Vikarin Großpersky) auf dem Kirchplatz geplant mit begrenzter Anzahl von Teilnehmenden unter Abstands- und Hygieneregeln. Anmeldung erbeten unter 06033- 2545 oder kirchengemeinde.nieder-weisel@web.de, mit medizinischer Maske und ohne Gesang.

Bei Regenwetter in der Pfarrkirche, ebenfalls unter den bekannten Schutzbestimmungen.

Kollekte: Für die Nothilfe in Amritsar, unsere Partnerdiözese in Nordindien

 

 

Dienstag, 25.05.21

9.30-11.00 Uhr telefonische Sprechstunde im Pfarramt

 

Sonntag, 30.05.21

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche

 

 

 

Samstag, 08.05.21

10-15 Uhr Konfi-Samstag auf dem Kirchplatz und im Gemeindesaal

 

Sonntag, 09.05.21

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche! Eine Andacht-mobil wird an Gemeindeglieder verteilt oder per Mail verschickt. Wer bislang nicht im Verteiler ist, kann sich im Pfarramt melden (06033- 2545) oder eine Mail schreiben (kirchengemeinde.nieder-weisel@web.de). Die Andacht und ein Lesegottesdienst von Pfr. Jörg Fröhlich sind auf der Homepage der Kirchengemeinde herunter zu laden. Herzlichen Dank für alle eingegangenen Spenden!

 

Dienstag, 11.05.21

9.30-11.00 Uhr telefonische Sprechstunde im Pfarramt

 

Donnerstag, 13.05.21

11.00 Uhr Andacht zu Himmelfahrt (Pfrin Hankel und Vikarin Großpersky) auf dem Kirchplatz geplant mit begrenzter Anzahl von Teilnehmenden (46 Personen) unter Abstands- und Hygieneregeln. Anmeldung erbeten unter 06033 2545 oder kirchengemeinde.nieder-weisel@web.de, mit medizinischer Maske und ohne Gesang.

Bei Regenwetter in der Pfarrkirche, ebenfalls unter den bekannten Schutzbestimmungen.

 

Sonntag, 16.05.21

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche! Eine Andacht-mobil wird an Gemeindeglieder verteilt oder per Mail verschickt. Wer bislang nicht im Verteiler ist, kann sich im Pfarramt melden (06033- 2545) oder eine Mail schreiben (kirchengemeinde.nieder-weisel@web.de). Die Andacht und ein Lesegottesdienst von Pfr. Jörg Fröhlich sind auf der Homepage der Kirchengemeinde herunter zu laden. Herzlichen Dank für alle eingegangenen Spenden! Bitte achten Sie auch auf Ankündigungen der Veranstaltungen zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Frankfurt im Fernsehen.

 

 

GEISTLICHES ZENTRUM DER JOHANNITER NIEDER-WEISEL-Einladung im Mai 21

Wir laden herzlich ein:

In den Psalmen mit Luther beten

Ein Einkehr-Wochenende

Beginn: Freitag, 28. Mai 2021, 18 Uhr

Ende: Sonntag, 30. Mai 2021, 13 Uhr

im Geistlichen Zentrum der Johanniter,

Johanniterstr. 7, 35510 Butzbach/Nieder-Weisel

Was meint „beten“? Was meint christlich beten, vielleicht auch im Unterschied zum

allgemeinen Gebrauch des Wortes „meditieren“? Für Martin Luther ist die Antwort

klar und unmissverständlich: Christlich beten heißt mit der Bibel beten. Dazu

schreibt er: „Es sind ja doch nicht Leseworte, sondern lauter Lebewort.“ Und hier

sind ihm die Psalmen ein herausragendes Buch des Betenlernens.

Die Psalmen sind voller Leben, schließen bis heute alle Höhen und Tiefen unserer

Lebenserfahrungen ein. Das hat Luther besonders in seinen Auslegungen immer

wieder gezeigt. Der Aktualität gerade der Psalmen in einer Auswahl nachzuspüren

– dazu laden wir an diesem Wochenende ein. In Textvertiefung und Selbsterfahrung

können wir in unserem oft müde gewordenen Gebetsleben neue Lebendigkeit

lernen. Tagzeitengebete in der romanischen Kirche und Stilleübungen führen tiefer

in die Welt der Psalmen ein und richten das eigene Leben neu auf Gott aus.

Die Leitung haben

Pfarrer i.R. Matthias Gärtner, Geistlicher Begleiter und Exerzitienbegleiter, und

Pfarrer Johannes Misterek, Geistlicher Begleiter und Exerzitienbegleiter.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt auf 12 Personen.

In dieser überschaubaren Gruppengröße können die Corona-bedingten

Schutzregeln jederzeit eingehalten werden. Bitte bringen Sie einen Mund-NaseSchutz mit!

Die Kosten betragen 195 Euro und umfassen die Unterbringung im EZ des

JohanniterHOTELs sowie Verpflegung und Tagungskosten.

Ihre Anmeldung erbitten wir im Sekretariat des Geistlichen Zentrums

per Mail: info.geistliches.zentrum@johanniter.de

Wir bestätigen zunächst Ihre Anmeldung. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten

Sie Informationen zu Anreise, Parkmöglichkeiten, Bezahlmodus etc.

Anmeldeschluss ist am 30. April 2021. Plätze sind noch verfügbar.

Mehr zum Geistlichen Zentrum unter www.geistliches-zentrum-johanniter.de

Andacht mobil für Sonntag, 18. April 2021

 

Liebe Leserin, lieber Leser dieser „Andacht mobil“. Schön, dass wir an diesem Sonntag wieder gemeinsam ein bisschen Zeit mit Gott verbringen. Der Sonntag ist geprägt von dem Motiv des guten Hirten. Außerdem soll in diesem Jahr am 18. April der inzwischen fast 80 000 Toten der Corona-Pandemie gedacht werden. Dazu finden Gedenkgottesdienste statt, auch im Fernsehen. Wie passt das zusammen? Der gute Hirte und Corona? Lasst uns diesem Gedanken gemeinsam nachspüren.

 

Vielleicht möchtest Du eine Kerze anzünden und dann diese Andacht feiern, so wie wir alle unsere Gottesdienste feiern, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Am Beginn sollen uns zwei Verse des Liedes „Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit“ (EG 502, 1, 5) einstimmen.

 

1 Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit! Lob ihn mit Schalle, werteste Christenheit! Er lässt dich freundlich zu sich laden; freue dich, Israel, seiner Gnaden, freue dich, Israel, seiner Gnaden!

5 Drum preis und ehre seine Barmherzigkeit; sein Lob vermehre, werteste Christenheit! Uns soll hinfort kein Unfall schaden; freue dich, Israel, seiner Gnaden, freue dich, Israel, seiner Gnaden!

Gebet

Gott, Wegweiser, Retter, Hirte unseres Lebens. Wohin sonst sollten wir gehen, wer sollte uns führen, wenn nicht Du? Du führst uns zum Leben. Dafür danken wir Dir! An Deinem Ohr dürfen wir sagen, was wir fühlen. In Deine Arme können wir uns fallen lassen und werden gehalten. Aus Deinem Mund hören wir gute Worte und schönste Melodien. Führe uns immer wieder zu diesen frischen Quellen für Leib und Seele. Dies bitten wir in Jesu Namen. Amen

 

Andacht zu Psalm 23

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ So beginnt einer der bekanntesten Texte der Bibel. Der 23. Psalm. Die meisten von uns werden diesen Text in der Konfirmandenzeit auswendig gerlernt haben. Bis heute ist er Teil des Konfirmandenunterrichts. Warum ist er so beliebt?

Ein Bild. Eine kleine Schafherde auf einer Weide. In ihrer Mitte ein Mensch. Durch seinen charakteristischen Stab und die Position in der Mitte der Herde ist er leicht als der Hirte zu erkennen. Das Bild strahlt Ruhe aus. Ein solches oder ähnliches Bild hat früher in so machem Haus gehangen.

Was macht einen Hirten aus? Warum waren solche Bilder so beliebt?

Vielleicht schließen wir einmal die Augen. Stellen uns diese Herde und den Hirten vor. Er steht in der Mitte, hat alles im Blick. Er sorgt für seine Schafe, kennt jedes Einzelne von ihnen, vielleicht haben sie sogar Namen. Der Hirte gibt der Herde Sicherheit, Geborgenheit, er weiß, wo es lang geht.

Vielleicht sollten wir jetzt erstmal den Psalm lesen. Vielleicht könnt ihr ihn ja sogar auswendig sprechen.

In der bekannten Luther-Fassung heißt er:

 

1 Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.

2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

3 Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

 

Der Psalm wird König David zugerechnet. Er ist fast 3000 Jahre alt. Entstanden in einer Zeit, in der die Israeliten noch überwiegend als Nomaden lebten. Mit ihren Herden umher zogen. Jede und jeder kannte also Hirten, lebte vielleicht selbst als Hirte. Die Bilder die hier in diesem Psalm angesprochen wurden, waren eindeutig. Jede und jeder hat sie verstanden.

Aber sie sind auch zeitlos. Auch wir heute verstehen sie immer noch, auch wenn die Landwirtschaft immer weniger eine Rolle im Leben eines Einzelnen spielt, auch wenn immer weniger Schafherden durch unsere Landschaft ziehen. Wir hier in Nieder-Weisel leben ja wenigstens noch in einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung und wir können uns diese Bilder wieder vor Augen rufen.

Gerade diese einprägsamen Bilder haben wahrscheinlich bewirkt, dass dieser Psalm, dieses Gebet, so vielen Menschen über die Jahrtausende hinweg Halt und Hilfe gegeben hat.

Schauen wir uns die Bilder im Einzelnen an.

 

Der Satz, der genau in der Mitte steht: „Du bist bei mir“ wurde für viele Menschen zu einer Zentralaussage biblischen Glaubens. Auch für dich? Unser Gott ist ein den Menschen zugewandter Gott. Psalm 23 ist fast so etwas wie ein Glaubensbekenntnis, allerdings festgemacht an konkreten Lebenserfahrungen: Mir wird nichts mangeln, wenn Gott mein Hirte ist (V 1b). Weiden mit frischem Grün: Glück in einer kargen Welt (V 2a). Noch mehr Glück bedeutet es, neben frischem Grün auch frisches Wasser zu haben (V 2b).

Im Rückblick und in der Hoffnung nach vorne kann ich sagen: Ich gehe immer gute Wege (V 3b). Das glaube und hoffe ich, auch wenn das Tal finster ist (V 4). Ich lasse mir das Feiern nicht nehmen, selbst im Angesicht meiner Feinde (V 5). Das alles aber ist gebunden an das Bekenntnis „Du bist bei mir“.

 

So kann nur jemand beten, der nicht nur Gutes erfahren hat. Der Beter ist selbst durch finstere Täler gegangen und hat Halt im Glauben an Gott gefunden, fühlt sich von Gott gehalten und bewahrt.

 

Ist es da ein Wunder, dass die Menschen späterer Zeiten Jesus als den guten Hirten angesehen haben? Er selbst hat dies ja von sich gesagt: Im Johannes-Evangelium, Kapitel 10, Vers 11 sagt Jesus: Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Jesus bietet sich praktisch an als Vorbild, zur Orientierung, als ein Hirte, der für mich sorgt. Einen solchen Hirten zu haben, der mich kennt, der mir hilft, mich beschützt und an mir und an dir als Person interessiert ist, unabhängig davon, was du leistest oder bist, das ist eine hoffnungsvolle Vorstellung. Vor allem aber jemanden zu haben, dem ich in jedem Fall blind vertrauen kann – egal was kommt, das ist ein großer Schatz.

 

Ein solches Vertrauen muss man üben. Damit es sich nicht nur in guten Zeiten, sondern auch in den Krisenzeiten unseres Lebens bewähren kann.

Manches muss man sich immer und immer wieder sagen. Vor allem das Gute. Schlechte Gedanken, die uns runterziehen, umschleichen uns ständig. Die guten Gedanken, die uns aufbauen, müssen wir immer wieder bewusst dagegensetzen. Dass Gott uns versorgt wie ein guter Hirte, ist ein solcher guter Gedanke des Glaubens. Auch in den dunklen Tälern unseres Lebens ist er bei uns. Darauf können wir bauen, das müssen wir uns immer wieder sagen und so Vertrauen einüben. In Psalm 23 wird Gott ja gar nicht angesprochen – sondern es wird meditierend über ihn gesprochen. Darum ist es gut, ihn auswendig zu lernen, damit man ihn gerade in schwierigen Zeiten immer wieder vor sich her sprechen kann – bis seine Gedanken uns wieder bestimmen.

 

In einem Text über Psalm 23 habe ich gelesen, dass der Anfang dieses Psalms die Tageslosung für den 21. Juli 1944 war. Also der Tag nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler. Der Tag, der für viele, die sich vom Attentat das Ende des Mordens erhofft hatten, der Gang durch das finstere Tal grausame Wirklichkeit wurde. Was hilft solch ein tröstlicher Psalm also, wenn die Umstände das Gegenteil zeigen? Der Psalm rechnet ganz realistisch mit solchen Schreckenszeiten und vertraut darauf, dass Gottes Stecken und Stab, also seine Hilfe, auch dann gilt, wenn der Weg durch das finstere Tal führt.

Kann man die Zeit vor 75 Jahren mit heute vergleichen? Kann man die Situation der Menschen zur Zeit Jesu mit heute vergleichen? Kann man einen Psalm, der vor 3000 Jahren geschrieben wurde, heute noch beten und daraus Trost schöpfen? Ich denke ja.

Gerade heute. Gerade in einer Zeit, in der wieder viele Menschen durch finstere Täler gehen. Unverschuldet. Und es sind viele verschiedene finstere Täler. Einsamkeit durch fehlende Kontakte. Viele bangen um ihre Existenz, weil ihr Geschäft schon ein ganzes Jahr geschlossen ist. Viele, die sich infiziert haben, liegen vielleicht mit schweren Verläufen auf den Intensivstationen. Sie selbst und ihre Angehörigen bangen um ihr Leben, können sich nicht besuchen, geschweige denn in den Arm nehmen.

Und heute, an diesem 18. April 2021, denken wir besonders an die fast 80 000 Menschen, die an oder mit Covid-19 verstorben sind. Jeder einzelne Mensch hat es verdient, erinnert und genannt zu werden. Viele von ihnen sind einsam in Krankenhäusern oder Alten- und Pflegeheimen gestorben, ohne dass jemand von der Familie oder aus dem Freundeskreis bei ihnen sein konnte.

Ich hoffe für mich und für euch alle, die diese Andacht lesen, dass der Psalm 23 uns tatsächlich zu einem Kraftwort wird, dass seine Worte uns Vertrauen in Gottes Treue und Barmherzigkeit geben und uns trösten, wenn wir einmal alleine durch ein finsteres Tal gehen.

 

Und so lesen wir die Worte noch einmal.

 

1 Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.

2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

3 Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

 

Amen.

 

Fürbittengebet

 

Gott, unser guter Hirte, Wegweiser und Richtungsgeber, wir danken Dir, dass Du unser aller Hoffnung bist. Wir danken Dir, dass Du uns unser alltägliches Versagen nicht nachträgst. Danke, dass Du uns allen unseren Hochmut vergibst und uns doch wieder mit offenen Armen empfängst. Sieh uns, die wir hier beieinander sind. Sieh uns, die wir verstreut sind, irritiert und suchend. Bleib uns gnädig zugewandt. Erbarme Dich unser.

Stärke alle, die sich liebevoll kümmern, um Kinder, um alte Eltern, um Kranke, um Schwache. Stärke besonders die, die jetzt auf den Intensivstationen Dienst tun, in den Alten- und Pflegeheimen. Hilf, Verantwortung zu tragen. Erbarme Dich unser.

Lenke unser Augenmerk und unser Herzensmerk auf die Hilflosen, die Beladenen, die Obdachlosen. Lass uns die anderen Krisen dieser Welt nicht aus dem Blick verlieren. Die Flüchtlinge, die Hungernden. Lehre uns die Kunst des Zusammenfühlens und -denkens. Lehre uns, die Dinge auf Deine Weise zu Ende zu denken. Erbarme Dich unser.

Weiß der Himmel, wohin unsere Wege uns noch führen. Aber, dass wir den Himmel in uns tragen, das können wir spüren. Bestärke uns darin, dass wir Kraft daraus gewinnen, den Himmel auf Erden in die Tat umzusetzen. Dass die Erde friedlicher Wohnort wird für alle Welt, Schutz und Dach allen, die guten Willens sind. Erbarme Dich unser, dass wir denen zum Segen werden, die uns brauchen und die uns anvertraut sind. So wie wir uns Dir anvertrauen, wenn wir als Deine Kinder zu Dir beten:

 

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen

 

Wir freuen uns, wenn Dir unsere „Andacht mobil“ gefallen hat. Sehr gerne kannst Du sie an Deine Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde weitergeben oder uns ihre Namen/E-mail-Adressen, weitergeben. Dann erhalten sie beim nächsten Mal auch Post, um mit uns Gottesdienst zu feiern.

 

Geh behütet und gesegnet in die neue Woche:

 

GOTT segne dich und behüte dich; GOTT lasse das Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; GOTT hebe das Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Amen.

 

Ich wünsche Dir/Ihnen einen schönen Sonntag und eine gute Woche.

Bleibt behütet.

Kristian Frank

 

 

Samstag, 24.04.21

10.00 Uhr Konfirmandentag

 

Sonntag, 25.04.21

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche! Eine Andacht-mobil wird an Gemeindeglieder verteilt oder per Mail verschickt. Wer bislang nicht im Verteiler ist, kann sich im Pfarramt melden (06033- 2545) oder eine Mail schreiben (kirchengemeinde.nieder-weisel@web.de). Die Andacht und ein Lesegottesdienst von Pfr. Jörg Fröhlich sind auf der Homepage der Kirchengemeinde herunter zu laden. Herzlichen Dank für alle eingegangenen Spenden!

 

Dienstag, 27.04.21

9.30-11.00 Uhr telefonische Sprechstunde im Pfarramt

16.00 Uhr Konfirmandenunterricht

 

Mittwoch, 28.04.21

20.00 Uhr Kirchenvorstandssitzung

 

Sonntag, 02.05.21

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche! Eine Andacht-mobil wird an Gemeindeglieder verteilt oder per Mail verschickt. Wer bislang nicht im Verteiler ist, kann sich im Pfarramt melden (06033- 2545) oder eine Mail schreiben (kirchengemeinde.nieder-weisel@web.de). Die Andacht und ein Lesegottesdienst von Pfr. Jörg Fröhlich sind auf der Homepage der Kirchengemeinde herunter zu laden. Herzlichen Dank für alle eingegangenen Spenden!

 

 

Offenlegung Haushaltsplan 2021

Offenlegung Haushaltsplan 2021

Der Haushaltsplan 2021 der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Weisel wird in der Woche vom 6.-9. April 2021 im Pfarrbüro, An der Comturkirche 6, offengelegt und kann nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 06033 2545) oder nach Mailanfrage (kirchengemeinde.nieder-weisel@web.de) eingesehen werden.

 

Kirchenvorstandswahl 2021

Einladung zur Benennung von Kandidierendenanstelle einer Gemeindeversammlung gemäß § 10 Absatz 4b KGWOAuch am 10.Januar 2021 wird wegen des lockdowns in der Evang. Pfarrkirche kein Gottesdienst statt-finden und so auch nicht die Gemeindeversammlung im Anschluss. Bei dieser Gemeindeversammlunghätten sich die Kandidierenden für die Kirchenvorstandswahl vorstellen sollen. Ihre Namen wurden schon im letzten Gemeindebrief genannt. Damit der vorläufige Wahlvorschlag noch ergänzt werden kann, gibt es nun das Verfahren, schriftliche Vorschläge einzureichen.Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am beschlossen, auf die Gemeindeversamm-lung zu verzichten und von der neuen Möglichkeit Gebrauch zu machen, Kandidierendenvorschläge, auch Jugendmitglieder, in einem schriftlichen Verfahren zu ermöglichen.Der Kirchenvorstand legt folgenden vorläufigen Wahlvorschlag vor:NameVornameAlter amWahltagBerufStraßeWohnortBauerClaudia49AgraringenieurinDomgasse 14Nieder-WeiselFrankKristian54BankfachwirtAm Engelsberg 11Nieder-WeiselHartmann-GeckDoris67LandwirtinReutergasse 7Nieder-WeiselJung Kerstin47Verwaltungsfach-wirtin/ Standes-beamtinZum Bahnhof 28Nieder-WeiselKlausKarsten47LehrerVorderweide 7Nieder-WeiselMandlerKatja46Einzelhandelskauf-frauVorderweide 1bNieder-WeiselNowakSieglinde (Linda)58ArzthelferinSchießgasse 4Nieder-WeiselScholz Ulrike (Ulli)59Selbständige Ver-sicherungskauffrauButzbacher Stra-ße 11Nieder-WeiselTuschlaGerlinde61Verwaltungsange-stellteGartenweg 6Nieder-WeiselWalterSven48BankangestellterWeizgang Nieder-WeiselDer vorläufige Wahlvorschlag kann innerhalb von zwei Wochen, bis zum dadurch ergänztwerden, dass mindestens zehn wahlberechtigte Gemeindemitglieder die Aufnahme einer oder eines Kandidierenden durch Unterschriftenliste in den vorläufigen Wahlvorschlag verlangen. Die Unterschrif-tenliste muss bis spätestens Montag, den im Gemeindebüro, An der Comturkirche 6 in Nieder-Weisel eingegangen sein.

 

 

Termine

Gottesdienste

Sonntag, 23.05.21

11.00 Uhr Andacht zu Pfingsten (Pfrin Hankel und Vikarin Großpersky) auf dem Kirchplatz geplant mit begrenzter Anzahl von Teilnehmenden unter Abstands- und Hygieneregeln. Anmeldung erbeten unter 06033- 2545 oder kirchengemeinde.nieder-weisel@web.de, mit medizinischer Maske und ohne Gesang.

Bei Regenwetter in der Pfarrkirche, ebenfalls unter den bekannten Schutzbestimmungen.

Sonntag, 30.05.21

Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche

 

 

 


Gemeindebüro

Sprechzeiten der Pfarrerin:
Dienstag: 9.30 - 11.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Öffnungszeiten des Gemeindebüros:
Di und Fr
9.00 bis 13.00 Uhr

Tel.: (0 60 33) 25 45

E-Mail Kontakt zum Gemeindebüro

Pfarrerin C. Hankel

Pfarrerin Cornelia Hankel


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